23. Juni 2010 - Abgelegt in Gentechnikprotest <--|
Karlsruhe – Gentechnikgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht
Pressemitteilung
Sachsen Anhalt Komplize der Gentechnikindustrie
Land Sachsen-Anhalt will Gentechnik in Deutschland Tür und Tor öffnen
Mit ihrem Normenkontrollverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht will die Landesregierung von Sachsen-Anhalt das Gentechnikgesetz in Frage stellen. Dabei zielt das Land Sachsen-Anhalt darauf ab, einer schleichenden flächendeckenden gentechnischen Verunreinigung von Landwirtschaft und Lebensmitteln sowie von Natur und Landschaft Tür und Tor zu öffnen. Das Normenkontrollverfahren geht zurück auf die Regierungszeit von FDP Wirtschaftsminister Rehberger, der heute eine Anwaltskanzlei in Saarbrücken betreibt und Gentechnikkonzerne vertritt. Das Gentechnikgesetzt soll so verwässert werden, dass es Bauern ungehindert möglich sein soll, gentechnisch veränderte Pflanzen anzubauen.
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Presseschau:
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29. April 2010 - Abgelegt in Gentechnikprotest <--|
Pressemitteilung vom 29. April 2010
Gentechnikprotest zur Aktionärsversammlung der BASF
Aktuelle Bilder
Der dickste Konzern hat die dümmste Kartoffel
NEIN! zur Gen-Kartoffel
Mannheim – Am heutigen Donnerstag ist es wieder soweit: Die BASF – Schöpferin der umstrittenen Gentechnik-Kartoffel Amflora – lädt zur jährlichen Hauptversammlung nach Mannheim. Für ein breites Bündnis aus Bauern, NGO´s und Studenten Anlass um ihrem Protest gegen die Knolle aus dem Gen-Labor Ausdruck zu verleihen. Mit einem über hundert Quadratmeter großem Banner mit der Aufschrift „Agro-Gentechnik: Profit für wenige, Risiko für alle“ und sechs Tonnen Kartoffeln, die unangemeldet vor die Eingangstür des Versammlungsortes gekippt werden, machen die Kritiker ihrem Ärger Luft.
Fakt ist: Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die Europäische Arzneimittelbehörde halten es für möglich, dass Amflora die Wirksamkeit bestimmter Antibiotika einschränken kann, wie sie beispielsweise gegen Tuberkulose eingesetzt werden. Sogar bei der eigentlich sehr gentechnikfreundlichen Lebensmittelzulassungsbehörde EFSA hatten zwei Gutachter vergangenen Sommer erstmals vor den gesundheitlichen Risiken gewarnt. Für Jürgen Binder vom Verein „Gentechnikfreies Europa“ ist der genehmigte Anbau deshalb ein Skandal: „Hier werden aufgrund von Profitinteressen eines Konzerns Risiken in Kauf genommen, die man nicht mehr rückgängig machen kann“ erklärt der Imker.
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