Mailaktion an EU Präsidenten Jean-Claude Juncker wegen der drohenden Zulassung von Gift-Soja

Schreiben Sie einen Brief an Jean-Claude Juncker!

Verdacht der Gesundheitsgefährung durch Rückstände einer kombinierten Anwendung von Spritzmitteln

Wir fordern, die EU-Zulassung gentechnisch veränderter Sojabohnen der Firmen Bayer und Monsanto zu stoppen, die mit dem Herbizid Glyphosat in Kombination mit Dicamba oder Isoxaflutol gespritzt werden können (MON87708 x MON89788 und FG72).

Nach einem jüngst veröffentlichten Gutachten weisen Rückstände, die aus den kombinierten Anwendungen dieser Spritzmittel stammen, ein erhöhtes Risiko auf, das Erbgut zu verändern und Vergiftungen der Leber sowie Tumore auszulösen. Sowohl Verbraucher als auch Nutztiere können der Kombination dieser giftigen Rückstände ausgesetzt sein. Es ist zu erwarten, dass diese auch in der Ernte der Gentechnik-Soja vorhanden sind, die in die EU importiert werden soll. Diese Risiken wurden jedoch bislang nicht untersucht.

In einem Brief an Testbiotech vom Januar 2016 stellt die EU-Kommission fest: „Es ist richtig, dass die Gesetze erfordern, dass kumulative und synergistische Effekte von Pestiziden bewertet werden.“ Gleichzeitig wird aber behauptet, dass es derzeit keine ausreichenden Methoden gebe, um diese Risiken zu bewerten.

Falls die EU-Kommmission und die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA nicht in der Lage sind, die gesundheitlichen Risiken dieser giftigen Mischungen zu bewerten, muss die Marktzulassung gestoppt werden. Die EU-Richtlinien verlangen höchste Standards für den Schutz von Umwelt und Verbrauchern. Im Fall der gentechnisch veränderten Sojabohnen muss deswegen das Vorsorgeprinzip zur Geltung kommen, und die Zulassung muss gestoppt werden.

Bitte beteiligen Sie sich an der Mailkampagne über die Webseite von Testbiotech: www.testbiotech.org/gift-soja

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Februar 02 2016 10:05 pm | gentechnisch veränderter Sojabohnen and Mailkampagne

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