Prof. Susan Bardócz in Rostock

Sicherheitsrisiko Gentechnik

Die Trägerin des Stuttgarter Friedenspreises 2009, die Gentechnikwissenschaftlerin Prof. Susan Bardócz kommt auf Einladung des BUND nach Rostock.

Samstag, 9.6.2012, 19.30 Uhr
Audimax der Uni Rostock,
Ulmenstraße 69

Flyer zur Veranstaltung

Susan Bardócz

Die Professorin, Jahrgang 1950, studierte Chemie und promovierte in Biochemie und Pharmakologie. Sie leitete wie zuvor ihr Mann Árpád Pusztai eine Forschungsabteilung im renommierten Rowett-Institut im schottischen Aberdeen. Beide wurden 1998 gefeuert, weil Pusztai im Fernsehen Forschungsergebnisse vorstellte, nach denen an Ratten verfütterte genmanipulierte Kartoffeln Wachstumsstörungen und eine Schädigung des Immunsystems verursachten. Offiziell hieß es, seine Ergebnisse seien falsch und nicht abgesichert gewesen, viele Forscher allerdings sahen darin den Versuch, einen Gentechnik-Kritiker mundtot zu machen. Pusztai rückte nie von seinen Ergebnissen ab und erhielt 2005 dafür den Whistleblower-Preis. Im Dezember 2009 erhielten Bardócz und Pusztai für ihren Einsatz für eine kritische Sicherheitsforschung in der Gentechnik den Stuttgarter Friedenspreis. Gleichzeitig erschien bei Orange Press ihr Buch „Sicherheitsrisiko Gentechnik“ auf Deutsch. Es erklärt auch für Laien Grundlagen und Risiken der Gentechnik und widmet sich der Rolle multinationaler Unternehmen. Susan Bardócz lehrt heute  an der Universität Debrecen in Ungarn.

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Mai 20 2012 03:51 pm | Sicherheitsrisiko Gentechnik

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