Sicherheitsrisiko Gentechnik

Das neue Buch von Prof. Dr. Susan Bardócz und Prof. Dr. Árpåd Pusztai

Der Fall Pusztai hatte vor einem Jahrzehnt die Öffentlichkeit in Großbritannien in Aufruhr versetzt. Pusztai und BardĂłcz arbeiteten am renommierten Rowett Institute in Aberdeen an einem wissenschaftlichen Verfahren zur RisikoprĂŒfung von vor der Zulassung stehenden gentechnisch verĂ€nderten Pflanzen in Europa. Seine Untersuchungen zeigten, daß bei der VerfĂŒtterung von gentechnisch verĂ€nderten Kartoffeln an Versuchstiere bei diesen unnatĂŒrliche VerĂ€nderungen einiger innerer Organe eintraten. Auf die Frage eines Fernsehjournalisten, ob er Lebensmittel, die aus gentechnisch verĂ€nderten Pflanzen erzeugt wurden essen wĂŒrde, antwortete er: „Nein, diesem Risiko wĂŒrde ich mich nicht aussetzen.“ Seine Ergebnisse wurden spĂ€ter im Lancet publiziert.
Die ungarische Regierung bat Pusztai vor einiger Zeit um eine allgemeinverstÀndliche wissenschaftliche Darstellung des Themenkomplexes Gentechnik und den mit ihr verbundenen Risiken. Aufgrund seiner Publikation, die er gemeinsam mit seiner Frau Zsuzsa Bardócz verfasst hat, beschloss das ungarische Parlament ein Moratorium gegen die Zulassung von MON 810 in Ungarn.

Gentechnikfreies Europa zeichnet verantwortlich fĂŒr die Übersetzung des Buches aus dem Ungarischen ins Deutsche, ist Herausgeber der deutschprachigen Ausgabe und wird das Buch in den deutschprachigen LĂ€ndern in die politische Diskussion einbringen.

Die Buchveröffentlichung der deutschen Ausgabe wird im Dezember 2009 stattfinden.