Satzung

Satzung „Gentechnikfreies Europa e.V.“
§1
Der Verein trĂ€gt die Namen „Gentechnikfreies Europa“ und „GMO free Europe“. Nach Eintrag ins Registergericht fĂŒhren die Namen den Zusatz „e.V.“. Die Bedeutung des beiden Namen ist identisch. Die englische Version wird fĂŒr die internationale Korrespondenz verwendet. Der Verein ist europaweit tĂ€tig.
§ 2
Der Verein hat seinen Sitz in Stuttgart/Deutschland. Er verfolgt unmittelbar und ausschließlich gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegĂŒnstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er kann Spendengelder einnehmen und ausgeben. Die Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr satzungsgemĂ€ĂŸe Zwecke des Vereins verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden. Vereinsmitglieder dĂŒrfen allein aufgrund ihrer Mitgliedschaft keine finanziellen VergĂŒtungen und Zuwendungen erhalten.
§ 3
Der Verein „Gentechnikfreies Europa e.V.“ bzw. „GMO free Europe e.V.“ hat zum Ziel, AufklĂ€rungsarbeit zum Thema Landwirtschaft, ErnĂ€hrung und Agro-Gentechnik zu leisten. Er erkennt, dass die gentechnische Manipulation von Nahrungsmitteln eine Gefahr fĂŒr die Umwelt, ErnĂ€hrung und Gesundheit der Menschen darstellt. Daher fördert er den Gedanken des nachhaltigen Wirtschaftens, der traditionellen, handwerklich gegrĂŒndeten Landwirtschaft und setzt sich fĂŒr eine gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft ein. Ein Verbot gentechnisch verĂ€nderter Organismen in Deutschland und Europa zu erwirken ist vordringliches Ziel des Vereins.
DarĂŒber hinaus will der Verein mit seinen Veröffentlichungen, Konferenzen, BroschĂŒren, Lehrfahrten, Vortragsreihen und Fortbildungsveranstaltungen kulturstiftend wirken. Er will am Bewusstsein und einer gesunden Lebensweise der Bevölkerung mitgestalten. Agrarkultur und Esskultur werden als tragende QualitĂ€ten unserer Gesellschaft erkannt und durch vielfĂ€ltige Maßnahmen gefördert. Dabei soll stets die Eigeninitiative der Menschen gestĂ€rkt werden.
§ 4
Die Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt. Sie ist vom Vorstand mit einer Frist von drei Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich einzuberufen. Eine Einberufung per e-mail ist zulÀssig.
Die Mitgliederversammlung wĂ€hlt und entlastet den Vorstand. Der Vorstand wird fĂŒr einen Zeitraum von drei Jahren gewĂ€hlt. Wiederwahl ist möglich. Außerdem beschließt sie ĂŒber den Jahreshaushalt. Über die Mitgliederversammlung fĂŒhrt ein gewĂ€hlter SchriftfĂŒhrer oder der Vorsitzende Protokoll und unterzeichnet es.
Schriftliche StimmrechtsĂŒbertragungen sind möglich.
§ 5
Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
dem geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorsitzenden
dem stellvertretenden Vorsitzender
Der Vorstand gibt sich eine GeschÀftsordnung.
Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende bilden den Vorstand nach § 26 BGB. Jedes Vorstandsmitglied ist alleinvertretungsberechtigt.
Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorsitzende ist hauptamtlich bestellt. Die Rechte und Pflichten des Arbeitgebers nimmt der stellvertretende Vorsitzende wahr. Bei Vorstandsentscheidungen, die einen Interessenskonflikt mit dem BeschĂ€ftigtenstatus des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorsitzenden beinhalten ist der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorsitzende nicht stimmberechtigt.

Die Rechte und Pflichten des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorsitzenden sind in einem Arbeitsvertrag geregelt. Das Weitere regelt die GeschĂ€ftsordnung des Vorstandes.

§6
Mitgliedschaft
Ein Antrag auf Mitgliedschaft im Verein ist schriftlich zu stellen und wird vom Vorstand entschieden. Bei Widerspruch kann der Antragsteller die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgĂŒltig ĂŒber den Antrag. Ist ein Mitglied vereinsschĂ€digend wirksam kann es von der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden. Der Ausschluß ist endgĂŒltig. Das Mitglied kann seinen Austritt seinerseits jederzeit erklĂ€ren.
Die bei der GrĂŒndung des Vereins mitwirkenden Personen sind automatisch Mitglieder des Vereins. Es wird kein Mitgliedsbeitrag erhoben.

§7
Der Verein pflegt einen UnterstĂŒtzerkreis. Dieser Kreis wird „Förderer“ genannt. Förderer sind nicht Mitglieder des Vereines. Sie sind keine stimmberechtigten Glieder des Vereines. Ihrem Antrag auf Fördererstatus wird formlos stattgegeben. Über die Höhe des Förderbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung. Änderungen der Beitragsordnung sind den Förderern mitzuteilen. Der Förderer hat das Recht, bei Änderungen der Beitragshöhe seine Förderzusage zurĂŒckzunehmen.
Der Förderstatus kann regulĂ€r zum Ende eines Kalenderjahres gekĂŒndigt werden.

§8
Die Satzung kann mit einer Mehrheit von 67% der Stimmen der Mitgliederversammlung geĂ€ndert werden. Desgleichen gilt fĂŒr die Auflösung des Vereines.
Sollte nach Auflösung des Vereines noch Vereinsvermögen vorhanden sein so ist dieses anderen unmittelbar und ausschließlich gemeinnĂŒtzigen Zwecken zuzufĂŒhren.