Mailaktion an EU Präsidenten Jean-Claude Juncker wegen der drohenden Zulassung von Gift-Soja

2. Februar 2016 - Abgelegt in gentechnisch veränderter Sojabohnen, Mailkampagne

Schreiben Sie einen Brief an Jean-Claude Juncker!

Verdacht der Gesundheitsgefährung durch Rückstände einer kombinierten Anwendung von Spritzmitteln

Wir fordern, die EU-Zulassung gentechnisch veränderter Sojabohnen der Firmen Bayer und Monsanto zu stoppen, die mit dem Herbizid Glyphosat in Kombination mit Dicamba oder Isoxaflutol gespritzt werden können (MON87708 x MON89788 und FG72).

Nach einem jüngst veröffentlichten Gutachten weisen Rückstände, die aus den kombinierten Anwendungen dieser Spritzmittel stammen, ein erhöhtes Risiko auf, das Erbgut zu verändern und Vergiftungen der Leber sowie Tumore auszulösen. Sowohl Verbraucher als auch Nutztiere können der Kombination dieser giftigen Rückstände ausgesetzt sein. Es ist zu erwarten, dass diese auch in der Ernte der Gentechnik-Soja vorhanden sind, die in die EU importiert werden soll. Diese Risiken wurden jedoch bislang nicht untersucht.

In einem Brief an Testbiotech vom Januar 2016 stellt die EU-Kommission fest: „Es ist richtig, dass die Gesetze erfordern, dass kumulative und synergistische Effekte von Pestiziden bewertet werden.“ Gleichzeitig wird aber behauptet, dass es derzeit keine ausreichenden Methoden gebe, um diese Risiken zu bewerten.

Falls die EU-Kommmission und die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA nicht in der Lage sind, die gesundheitlichen Risiken dieser giftigen Mischungen zu bewerten, muss die Marktzulassung gestoppt werden. Die EU-Richtlinien verlangen höchste Standards für den Schutz von Umwelt und Verbrauchern. Im Fall der gentechnisch veränderten Sojabohnen muss deswegen das Vorsorgeprinzip zur Geltung kommen, und die Zulassung muss gestoppt werden.

Bitte beteiligen Sie sich an der Mailkampagne über die Webseite von Testbiotech: www.testbiotech.org/gift-soja

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Never ending Story: Professor Gilles-Eric Seralini kritisiert das Fehlen von Langzeitstudien bei der Beurteilung über die Toxizität von gentechnisch veränderten Futtermitteln

25. Januar 2016 - Abgelegt in Fehlen von Langzeitstudien, Futtermittel, Toxizität

Jetzt hat Seralini den lange zurückliegenden und stets umstrittenen Fall um die Herde von Gottfried Glöckler neu aufgerollt und überprüft. Die Daten von Glöckner wurden nun das erste Mal wissenschaftlich publiziert: (Glöckner & Séralini, SJAS, 2016) http://scholarly-journals.com/sjas/archive/2016/January/toc.htm Ergebnis: es besteht ein fataler Zusammenhang zwischen Toxizität und Dauer der GVO-Einwirkung auf den Organismus.

Hierzu die Einladung zur Pressekonferenz in Brüssel

January 26, 2016

PRESS CONFERENCE on Tuesday Jan 26, 2:30 pm

Press Room 0A50 European Parliament

Bâtiment Paul Henri Spaak – Entrance Simone Weil, bâtiment A.Spinelli (place Luxembourg)  BRUSSELS

THE FIRST GMO Bt CROP TO BE COMMERCIALIZED WAS TOXIC TO ANIMALS OVER THE LONG TERM

Context: The first GM maize to be commercialized for animal feed, Bt176 from Novartis (subsequently Syngenta), caused various controversies, beginning in 1996. Grown on a few thousand hectares, it was quickly withdrawn from the market. Den Rest des Beitrages lesen »

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Hamburg untersagt Glyphosat-Spritzen

21. Januar 2016 - Abgelegt in Glyphosat (RoundUp)

20.01.2016

Auf öffentlichen Flächen dürfen in Hamburg vorerst keine Unkrautvernichter, die den Wirkstoff Glyphosat enthalten, eingesetzt werden. Bis die Frage, ob Mittel wie „Roundup“ beim Menschen Krebs erregen können, beantwortet ist, will die zuständige Behörde keine Genehmigungen fürs Glyphosat-Spritzen mehr erteilen.

Auch Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben den Glyphosat-Einsatz in den Städten untersagt. „Jetzt müssen weitere Bundesländer diesem Beispiel folgen und auch in der Landwirtschaft muss es endlich eine Abkehr von Glyphosat geben“, sagte Paul Schmid vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Hamburg. „Wir brauchen aber nicht nur einen Ausstieg aus Glyphosat, sondern ein Reduktionsprogramm für sämtliche Pestizide.“

Für Pestizidgenehmigungen in der Landwirtschaft ist der Bund zuständig.

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GMO-FREE EUROPE Conference 2015

1. Mai 2015 - Abgelegt in Conference 2015

6. bis 8. Mai 2015 in Berlin

Der Verein Gentechnikfreies Europa e.V. ist auch in Berlin

Conference 2015

Das Programm der 3 tägigen Konferenz können Sie hier herunterladen GMO-FREE-EUROPE Programm (nur auf englisch verfügbar)

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ARD MOMA Interview mit Frau Drobinski-Weiss zur Genmaisabstimmung in der EU

20. Februar 2014 - Abgelegt in Genmais 1507

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Genmais 1507 – ein Beitrag von Report München (ARD/BR)

20. Februar 2014 - Abgelegt in Genmais 1507

Beitrag aus  der Sendung vom 18. Februar 2014

Film auf der Website des BR anschauen

http://blog.br.de/report-muenchen/2014/7545/die-eu-und-der-wundermais.html

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Pressemittteilung zur bevorstehenden Zulassung des Gentechnik-Mais 1507 von Dr. Christoph Then

13. Februar 2014 - Abgelegt in Genmais 1507

Gentechnik-Mais 1507: EFSA und Industrie verschleiern tatsächliche Konzentration des Insektengifts in den Pflanzen

Metaanalyse zeigt: Daten nicht ausreichend für Zulassung

München/Brüssel, 9. Februar 2014 Testbiotech hat in einer ersten Metaanalyse einige der bislang vorliegende Daten des Gentechnik-Mais 1507 aus Zulassungsverfahren in der EU, den USA und Australien/Neuseeland miteinander verglichen. Korrekte Daten über die Konzentration des Insektengiftes in den Pflanzen sind eine unabdingbare Voraussetzung für die Risikoabschätzung der gentechnisch veränderten Pflanzen. Aus den vorhandenen Daten muss aber gefolgert werden, dass die 1507-Pflanzen in ihren Eigenschaften nicht ausreichend einheitlich und vorhersagbar sind, sondern sehr viel größere Unterschiede zeigen, als von der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA bislang angegeben wird. So können beispielsweise Züchtungsmethoden, Standortbedingungen, die Anwendung von Spritzmitteln, aber auch Klimaschwankungen ganz erheblichen Einfluss auf die Toxinkonzentration haben.

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Welternährung und Gentechnik – eine kritische Analyse

13. Februar 2014 - Abgelegt in Archiv

http://www.e-politik.de/lesen/artikel/2014/wissenswerte-welternaehrung

 

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Fuck the Bürger

13. Februar 2014 - Abgelegt in Genmais 1507

Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig erklärt die Position der
Bundesregierung bei der Zulassung vom Genmais 1507: F*ck the Bürger

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Objektive Sicherheitsforschung im Agrarbereich?

20. Dezember 2012 - Abgelegt in EFSA, Glyphosat (RoundUp), Sicherheitsforschung

Die Zulassungs- uns Bewertungspraxis der EFSA am Beispiel der Glyphosatstudie von Prof. Seralini

Öffentliche Konferenz am 6. Februar 2013, Universität Stuttgart-Hohenheim,
Euro Forum und SIMT 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Die brisante Debatte rund um den Einsatz des „RoundUp“Herbizids zur Produktion von Lebensmitteln und ihre Berücksichtigung in der Zulassungs- und Bewertungspraxis der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zeigt hohen Diskussionsbedarf. Am Beispiel einer von Prof. Seralini veröffentliche Langzeitstudie*, die eine mögliche toxische Wirkung aufzeigt, soll in dieser Tagung der wissenschaftliche Beitrag sowie die politischen Auswirkungen kritisch diskutiert werden.

*) „Long term toxicity of a Roundup herbicide and a Roundup-tolerant genetically modified maize“

Hier geht’s zum Programm download

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